Montag, 14. September 2026

Himalaya-Vortrag (10.12.2026)

Mein Premium-Produkt: der Himalaya-Vortrag.Ich habe ihn schon länger nicht mehr gehalten. Dafür kommt er nun in einer neu überarbeiteten Fassung daher. Lohnend also auch für diejenigen, die ihn vor Jahren vielleicht schon mal gesehen haben. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier

Zu sehen ist er nur ein einziges Mal. Am Donnerstag, 10. Dezember 2026, um 19:30 Uhr im Pfarrsaal St. Josef in Essen-Kupferdreh (Heidbergweg 18b, 45257 Essen).

Herzlich willkommen! Ich freue mich auf euch!

Ägypten-Vortrag (26.11.2026)

Die meisten kennen Ägypten nur von einer Nilkreuzfahrt oder einem Tauchurlaub am Roten Meer. Dabei hat das Land so viel mehr zu bieten. Es ist nicht einfach, es mit dem Fahrrad zu bereisen, aber es lohnt sich. Denn man lernt Ägypten kennen, wie es wirklich ist.

Von dieser Tour berichte ich am Donnerstag, 26. November 2026, um 19:30 Uhr  im Pfarrsaal St. Josef in Essen-Kupferdreh (Heidbergweg 18b, 45257 Essen). Der Eintritt ist wie immer frei. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier.

Dänemark-Vortrag (12.11.2026)

Viel Wind, viel Wasser, schöne Städte,  tolle Museen und  ganz viel Hygge (dänische Gemütlichkeit). Darum geht es in diesem Vortrag. Er fasst zwei Touren zusammen, die ich in den Jahren 2025/26 unternommen habe. Einmal rund um Jütland (1.291 km) und einmal über Falster und Seeland bis nach Schweden hinauf (705 km). Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier und hier.

Zu sehen und zu hören ist das Ganze am Donnerstag, 12. November 2026, um 19:30 Uhr im Pfarrsaal St. Josef in Essen-Kupferdreh (Heidbergweg 18b, 45257 Essen). Der Eintritt ist wie immer frei.

Am besten gleich in den Kalender eintragen! Ich freue mich auf Euch!

Donnerstag, 23. April 2026

Gegenwindzeit

Eine kleine Betrachtung für alle, die am Stadtradeln 2026 teilnehmen und dabei nicht bloß "Kilometer machen", sondern auch etwas für unsere Gesellschaft, ihre Gesundheit und ihren Glauben tun wollen ...


Wir leben in einer Gegenwindzeit. Ständig bläst uns der Wind ins Gesicht und hindert uns am Vorankommen. Denn immer gibt es etwas, das dagegen spricht oder von anderen anders gesehen wird. Das kann mitunter ziemlich nervtötend sein. Gegenwindzeit.

Was kann da helfen? Vielleicht ein kurzer Blick in die Bibel. Denn da ist der Wind nicht bloß eine (mal angenehme, mal unangenehme) Naturkraft. Er ist auch etwas, durch das Gott sich vernehmbar macht. Die hebräische Bibel benutzt für den Wind, den Atem und den in unsere Welt hineinwirkenden Gott ein und dasselbe Wort: ruach. Diese ruach ist am Werk, wenn Menschen aufatmen, wenn etwas in Bewegung gerät, wenn frischer Wind zu spüren ist, aber eben auch, wenn uns der Wind entgegenbläst.

Bleiben wir mal beim Gegenwind. Was, wenn die Bibel recht hat und er nicht bloß ein lästiges Übel ist, das uns in unserem Tun behindert, sondern eine Botschaft von Gott? Der Versuch, uns etwas mitzuteilen. Ja, eine Hilfe vielleicht sogar, die Gott uns zur Verfügung stellt, um uns vor Schlimmerem zu bewahren? Dann wäre der Gegenwind, den wir gerade erfahren, so etwas wie ein Ruf zur Umkehr.

Das klingt radikaler als ich es meine. Denn so eine Umkehr muss  ja keine 90-Grad-Kehrtwende sein. Alle, die etwas mit Wind zu tun haben – Segler, Paraglider und nicht zuletzt auch wir Radfahrer – wissen, dass schon kleinste Veränderungen zu einer spürbaren Verbesserung führen können. Welche aber wären das?

Die erste und wichtigste wäre meines Erachtens eine Wahrnehmungsübung. Wieviel Gegenwind habe ich tatsächlich? Gefühlt haben wir ja fast immer Gegenwind. Betrachten wir es aber mal etwas genauer, stellen wir oft fest, dass da doch auch eine Menge Seiten- oder gar Rückenwind dabei ist. Der Gegenwind drängt sich nur viel stärker in den Vordergrund. Eine Wahrnehmungsübung also kann schon helfen. Ein Realitätsabgleich.

Und dann: das Innehalten und Durchatmen. Wer schon mal länger gegen den Wind gefahren ist, weiß, dass man dabei schnell verkrampft und viel mehr Energie aufwendet als es eigentlich nötig wäre. Da können regelmäßige Pausen, Lockerungsübungen und eben auch das Durchatmen helfen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Eine Tasse Tee, eine Yogaübung, eine Meditation, eine Anbetung, eine Zeit im Kloster: als das sind hoch wirksame Medikamente in Gegenwindzeiten.

Und nicht zuletzt: „Mach einen Unterschied, der einen Unterschied macht.“ Das hat der berühmte amerikanische Psychologe Paul Watzlawik Menschen in herausfordernden Situationen geraten. Will sagen: „Mach mal bewusst etwas anders als bisher und schau, ob sich nicht dadurch etwas verändert.“ Das lässt sich beim Radfahren wunderbar einüben: Mal eine etwas andere Strecke nehmen. Mal etwas defensiver pedalieren. Mal schauen, ob sich der Wind nicht gerade schon dreht oder ob ich mir ihn nicht doch irgendwie zunutze machen kann.

Das Durchkommen in einer Gegenwindzeit hat also viel mit Achtsamkeit zu tun. Mit einem sensiblen Gespür für die kleinen Veränderungen, mit denen eine deutliche Verbesserung erzielt werden kann. Und das Radfahren ist ein ganz hervorragendes Übungsfeld dafür. Denn da bekommen wir es mit dem Gegenwind im wörtlichen wie im übertragenen Sinn zu tun. Jeden Tag, wann immer wir aufs Fahrrad steigen. Und jedes Mal haben wir die Chance, den Gegenwind nicht bloß als lästiges Übel zu begreifen, sondern als den Ruf Gottes zu einem lebendigen Leben.

Mittwoch, 22. April 2026

Stadtradeln 2026

Am 2. Mai ist es wieder soweit: Dann beginnt das dreiwöchige Stadtradeln in der Kommune Essen! Die christlichen Kirchen treten wieder gemeinsam an und die Pfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel bildet wieder ein starkes Unterteam.

Die Anmeldung ist ein Kinderspiel. Entweder den QR-Code links verwenden oder diesem Link hier folgen und sich einloggen oder neu registrieren lassen.

Kommune: 
Essen

Team:
#SucheSicherenRadweg
ACK-Team KREUZ und quer

Unterteam:
St. Josef Ruhrhalbinsel

Und dann: Einfach viel Rad fahren und die geradelten Kilometer eintragen. Im letzten Jahr haben wir in der Kategorie "Großes Team" den 1. Platz errungen. Das sollte sich doch wiederholen lassen, oder?

Sonntag, 1. März 2026

Fahrrad Essen 2026


Auf der FAHRRAD ESSEN, der größten Fahrradmesse NRWs. Nicht als einer der rund 200 Aussteller aus acht Ländern, auch nicht auf einem der vielen Parcours, auf denen die ausgestellten Fahrräder direkt vor Ort getestet werden können, sondern auf dem SHOWTRUCK.

Der bietet ein bietet ein ziemlich buntes Rahmenprogramm zur großen Verkaufsveranstaltung. Vom Talk über die fahrradfreundliche Stadt über die Vorstellung der neuesten Navigationstools bis hin zum ... Beitrag eines Fahrrad-Pfarrers.

Kurios: Der Showtruck wurde vom ADAC gestellt. Die Auto-Lobby hat halt einfach doch mehr Geld. 💁



Sonntag, 21. Dezember 2025

Ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Ein Bild aus meinem diesjährigen Italienvortrag. Aufgenommen habe ich es im Dom von San Gimignano in der Toskana. Es zeigt einen ziemlich müden Josef, eine hellwache Maria, ein recht stramm gewickeltes Jesuskind, einen lebendigen Ochsen, einen lachenden Esel und zwei ziemlich neugierige Hirten. In welcher Figur auch immer Du Dich am ehesten wiederfindest: Ich wünsche Dir ein lebendiges und friedvolles Weihnachtsfest und freue mich schon auf unsere Begegnungen im neuen Jahr - sei es hier im Blog, sei es bei einem meiner Vorträge, sei es auf dem Fahrradsattel!

Donnerstag, 13. November 2025

Mit dem Fahrrad durch Italien (20.11.25)

Auf der Via Francigena nach Rom pilgern: Das war die Grundidee. Daraus geworden ist eine Rundfahrt durch nahezu alle norditalienischen Provinzen: die Lombardei, die Emilia Romagna, Ligurien, die Toskana, Latium, die Abruzzen und die Marken.

Am Donnerstag, 20. November 2025, um 19:30 Uhr berichte ich von dieser Tour. Im Pfarrsaal St. Josef in Essen-Kupferdreh (Heidbergweg 18b, 45257 Essen). Der Eintritt ist wie immer frei. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier.

Dienstag, 21. Oktober 2025

Mit dem Fahrrad durch Japan (06.11.25)

Tokyo und Kyoto, Sashimi und Sushi, Shimono-kaido und Fuji ... Es gibt tausend Gründe mal das Reich der aufgehenden Sonne unter die Felgen zu nehmen. Im Oktober 2024 habe ich es getan. Ich bin mit dem Rad von Hiroshima nach Tokyo gefahren und dabei tief in die japanische Kultur eingetaucht. Alles, wirklich alles ist fremd - aber auf eine überraschend angenehme und freundliche Weise. Aber seht selbst ... 

Am Donnerstag, 6. November 2025 um 19:30 Uhr hat mein Japan-Vortrag Premiere. Im Pfarrsaal St. Josef in Essen-Kupferdreh (Heidbergweg 18b, 45257 Essen). Der Eintritt ist wie immer frei. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier.

Am besten gleich in den Kalender eintragen! Ich freue mich auf Euch!

Montag, 1. September 2025

Lesung in Köln (04.09.2025)

Auch in Köln gibt es Menschen, die sich fürs Radreisen interessieren. Herzlich willkommen!

Dienstag, 5. August 2025

Lesung in Warendorf (11.08.2025)

Im münsterländischen Warendorf ist Mitte August der Bär los. Rund um das Fest "Mariä Himmelfahrt" wird eine Wochen lang gefeiert. Mit Gottesdiensten, Konzerten, Kulturveranstaltungen ... Und ich darf gleich am ersten Abend dabei sein!

Montag, 28. Juli 2025

Lesung in Schmallenberg (08.08.2025)

Im Schmallenberger Sauerland hat man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: eine Dorfkirchen-Radroute. Genau genommen sind es sogar zwei: eine leichtere und eine etwas schwerere. Am 8. August 2025 werden sie eröffnet - und ich darf dabei sein! Mit einer Lesung aus meinem Buch. Das Ganze beginnt um 15:30 Uhr und findet im gerade frisch renovierten Holz- und Touristikzentrum statt (Poststr. 7, 57392 Schmallenberg). Herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei. Und zum Abschluss gibt es eine original Sauerländer Hopfen-Kaltschale!

Mittwoch, 16. April 2025

Lesung in Graz (25.04.25)

Am 25. April 2025 darf ich im Rahmen der 5. Steirischen Sportwallfahrt in Graz von meiner Himalaya-Tour berichten. Ein Vortrag über das Verhältnis von "Kirche und Sport" und ein Wallfahrtsgottesdienst mit ganz vielen Sportlern - von der Ski-Cross-Rennläuferin bis zum BMX-Freestyle-Fahrer - runden das Ganze ab. Ich freue mich schon!

Samstag, 15. März 2025

Was gibt Halt?

Ein kleiner Impuls zum Zeitgeschehen aus der Perspektive eines Radfahrers ...

Was gibt Halt? - Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mir diese Frage zum ersten Mal bewusst gestellt, als ich das Radfahren gelernt habe. Es war auf der kleinen Straße vor dem Haus meiner Eltern. Der Opa hatte mein nagelneues Kinderrad aus der Garage geholt und mitten auf die Fahrbahn gestellt. Ich habe die beiden Lenkerenden ergriffen, mein rechtes Bein (noch etwas ungelenk) über das Rahmenrohr gehoben und meinen Fuß auf die Pedale gestellt. Ein kurzer Blick nach vorn … und dann eben die bange Frage: Was gibt Halt?

Seitdem begleitet mich diese Frage. Sie ist zu einer zentralen Frage meines Lebens geworden. Und sie stellt sich mir gerade heute, da so vieles im Umbruch ist – in unserer Gesellschaft, in der Kirche und auch im eigenen Leben – wieder mal mit einer großen Dringlichkeit. Was gibt Halt?

Meine ersten Versuche mit dem Fahrrad haben mich vor allem eines gelehrt: Es gibt keine letzte Sicherheit, es kann auch schief gehen. Das mag ein wenig fatalistisch klingen, ist meiner Erfahrung nach aber ganz das Gegenteil: eine wichtige Voraussetzung für das Haltfinden. Denn die Einsicht, dass es auch schief gehen kann, lässt mich vorsichtiger werden, schärft meine Sinne, schützt mich vor überhastetem Handeln und hilft mir nicht zuletzt gefährliche Scheinlösungen zu entlarven. Beim Radfahren liegt das auf der Hand. In unserer Gesellschaft scheint es mir dagegen ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein.

Wir leben in einem Land, das seit 80 Jahren nicht mehr von einem Krieg erschüttert worden ist, dessen Wirtschaft sich prächtig entwickelt hat und dessen Freiheit und Freizügigkeit in der Welt ihresgleichen sucht. Das ist alles andere als selbstverständlich. Und dennoch führt schon allein der Gedanke daran, dass in der näheren Zukunft auch mal etwas schief gehen könnte (in Bezug auf unsere Sicherheit, unseren Wohlstand und die gewohnten Freiheitsrechte), bei nicht wenigen zu einer enormen „emotionalen Gleichgewichtsstörung“[1]. Was gibt Halt?

Mein Opa hat mir damals drei Dinge mit auf den Weg gegeben. Erstens: Bleib in Bewegung! Beim Radfahren bedeutet das: Hör nicht auf zu treten. Im übertragenen Sinn: Setz dich mit dem Zeitgeschehen auseinander. Ruh dich nicht auf den Antworten von gestern aus. Bleib flexibel in deinem Denken. Meide die Extreme. Und trau dich etwas auszuprobieren. Das alles wird nicht zu einer letzten Sicherheit führen, aber es wird dich im Gleichgewicht halten.

Der zweite Rat meines Opas: Achte auf deine Haltung! Gemeint hat er, dass ich nicht irgendwie auf dem Fahrrad sitzen, sondern mich auf ein Ziel hin ausrichten sollte. Und auch wenn das zunächst einmal nur die nächste Toreinfahrt war: Es hat mich in eine gute Haltung gebracht und mir ein Gefühl von Sicherheit gegeben. Im übertragenen Sinn: Überlass es nicht dem Zufall, wo du landest, keinem anderen Menschen und schon gar nicht irgendeiner Ideologie. Schau, was du erreichen willst, was dir wichtig ist und wozu du mit einem guten Gewissen stehen kannst. Denn das wird Deinem Leben Sinn und Richtung geben – auch, wenn Dir der Wind mal entgegen bläst.

Und ein letztes noch hat mir mein Opa mit auf den Weg gegeben: Da ist eine Hand, die dich hält. Damals, auf der Straße vor meinem Elternhaus, war es ganz konkret seine Hand. Er hat sie schützend über meinen Rücken gehalten, um mich im Falle des Falles vor einem allzu heftigen Aufprall zu schützen. Mittlerweile ist aus dieser (für mich nicht sichtbaren, aber doch spürbaren) Hand ein Sinnbild geworden. Denn genau so erlebe ich Gottes Schutz und Geleit. Er ist keiner, der mein Leben lenkt. Keiner, der dauernd eingreift, um mich in diese oder jene Richtung zu drängen. Er achtet meine Freiheit und lässt mich meine Erfahrungen machen. Aber er ist da und steht mir zu Seite. Und wenn wirklich mal etwas schief geht, dann weiß ich: Ich kann nicht tiefer fallen als in seine Hand. Und das vor allem stärkt meine Zuversicht und gibt mir Halt.

_________________
[1] Ein Büchlein, dass ich in diesem Zusammenhang sehr empfehle: Jürgen Wiebicke, Emotionale Gleichgewichtsstörung. Kleine Philosophie für verrückte Zeiten, Köln 2023.

Freitag, 28. Februar 2025

Männertalk


Ein Männertalk übers Radfahren und mehr. Ausgedacht haben sich das die Stadt Essen und die Männerberatung Ruhr. Im Rahmen der Gesprächsreihe "Mann, lass mal reden" haben schon die verschiedensten Männer das Wort ergriffen: der Bürgermeister, ein Geschäftsmann, ein Männerarzt ... und nun eben wird es ein Pfarrer sein, der nicht nur in seinem beruflichen Alltag eine Menge mit Männern und ihren Themen zu tun hat, sondern auch, wenn er auf dem Fahrradsattel sitzt und durch die Welt fährt.

Teilnehmen und sich einbringen können übrigens nicht nur Männer, sondern alle Interessierten, ganz gleich welchen Geschlechts. Der Talk wird eine gute Stunde dauern und bei ein paar Laugenbrezeln und Getränken locker ausklingen. Eine Anmeldung würde die Organisation sehr erleichtern, aber auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen. Nähere Infos gibt es hier.

Mittwoch, 22. Januar 2025

Lebensreisen

Nun sind auch die Eidgenossen auf mein kleines Büchlein aufmerksam geworden. Daraus entstanden ist ein schönes Interview, das im Kanton Luzern erschienen ist. In ganzer Länge ist es hier zu lesen.

Ich kann die Schweiz übrigens wärmstens für eine Radreise empfehlen: herrliche Landschaft, beste (Rad-) Infrastruktur, gelassene Menschen ... o.k., ein paar Steigungen gibt es auch und etwas sparen sollte man vorher. ;-)

Samstag, 7. Dezember 2024

Das ideale Weihnachtsgeschenk

Noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? Für jemanden, der gerne Fahrrad fährt? Oder gerne reist? Oder sich für neue Perspektiven interessiert? Dann hätte ich eine Idee ...

Denen, die in der Nähe von Essen wohnen und vorbeikommen wollen, biete ich an das Buch zu signieren - ganz so, wie es dem / der Beschenkten entspricht.

Mittwoch, 5. Juni 2024

Buchbesprechungen

Die ersten Buchbesprechungen trudeln ein ...

Das Outdoor-Magazin KOMPASS urteilt: "[Ein] sehr persönliches Buch, das über das Reisen, den Mut zum Aufbrechen, Entdecken und Weiterfahren wecken möchte. [Alter] formuliert konkret, anschaulich und sehr lebendig." Die Zeitschrift MY BIKE empfiehlt es: "Für alle, die im Radreisen mehr sehen, als von A nach B zu radeln." Und im Magazin BADMINTON SPORT heißt es gar: "Es gibt nicht viele Bücher, bei denen ich beim Lesen gleich auf der ersten Seite das Gefühl habe: Das ist ein tolles Buch!" - Vielen Dank! Das liest man als Autor doch gern.



Mittwoch, 1. Mai 2024

Eine Liebeserklärung




"Meine Hände schmiegen sich um die ergonomisch geformten Lenkergriffe, die Fußballen tasten sich auf die Pedale und finden Halt, ich stoße mich ab und gleite in den noch kühlen Ledersattel. Die erste Umdrehung des Kettenblatts, das sanfte Klicken der Gangschaltung, das Surren der Räder, das sich mit dem Rauschen des Windes vermählt … Es klingt wie die behutsam einsetzende Ouvertüre zu einer großen Symphonie. Von Takt zu Takt fügt sich Neues ein: das Sonnenlicht, das durch die Baumwipfel blinzelt, das Wiegen der Gräser am Straßenrand, das Flattern der Vögel, die mich mal begleiten, mal aufgeregt vor mir herfliegen, das freundliche Grüßen eines Menschen … Mein Atem wird tiefer und gleichmäßiger. Ich spüre meinen Körper, seine wohlige Wärme, die wachsende Kraft. Der Kopf wird frei, der Alltag entflieht. Ich liebe es, mit dem Rad unterwegs zu sein!"

Was wie der Anfang einer Liebesgeschichte klingt, sind die ersten Zeilen meines jüngst erschienenen  Buches "Wer radelt, der findet". Es handelt von den Reizen des Radfahrens - sei es auf dem Ruhrtal-Radweg, sei es im Himalaya. Was sind das für Reize? Was lockt mich so, dass ich nicht nur im Alltag aufs Fahrrad steige, sondern auch meinen Urlaub auf dem Sattel verbringen? Auch darüber schreibe ich in meinem Buch:

"Mit dem Nötigsten auskommen; einfach und umweltverträglich reisen; nah bei den Menschen und in der Natur sein; mich nicht gegen alles und jedes absichern; auch mit Unvorhergesehenem klarkommen, es sogar als reizvoll empfinden. Die Amerikaner nennen diese Art des Reisens adventure cycling und bringen es damit auf den Punkt. Es geht nicht darum, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, möglichst weite Strecken zu fahren oder in vielen Ländern gewesen zu sein. Es geht darum, sich auf ein Abenteuer einzulassen. Auf etwas Herausforderndes. Auf etwas so noch nicht Gekanntes. Auf neue Eindrücke und Einsichten."

Lust bekommen? Dann ab aufs Rad! Oder in die nächste Buchhandlung, um erst noch etwas mehr Inspiration zu bekommen. Es lohnt sich. In jedem Fall. Denn Radfahren ist etwas ganz Wunderbares!

Mittwoch, 28. Februar 2024

Es ist da!

22 cm groß, 350 Gramm schwer und schon ganz neugierig auf alle, die es in die Hand nehmen werden.
Die Eltern - Autor und Verlag - freuen sich wie Bolle!
Gibt's überall, wo's Bücher gibt.
Weitere Infos hier.